Diese Games sind auf den Hund gekommen

von Julienne Stucki – Ob niedlich, sabbernd oder kläffend: Hunde sind in unserem Alltag überall. Sogar in Games haben sie Platz genommen. Wir stellen tödliche und rettende Hunde in Games vor.

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Sei es der Katzenjäger, die doofe Töle des Nachbarn oder der hyperaktive Stöckchenschlepper: Hunde gehören in unsere Welt wie der Hopfen ins Bier. Die Pelzviecher sind in diversen Ausführungen erhältlich: Den Guerilla gibt es ab Kniehöhe bis zur Grösse eines Kalbes – praktisch, um eine Schutzmauer um sich zu errichten. Dann der Prestige-Hund: Er ist im Taschenformat erhältlich und wird gerne parfümiert und mit pinkem Halsband geschmückt. Oder Buddy, der Durchschnittshund: Ohne viele Worte versteht er Herrchen, der vielmehr sein Kumpel ist – sie gehen durch Dick und Dünn.

Hier liegt der Hund begraben

Hunde markieren heute selbst das Reich der Videogames: In Spielen nehmen sie oft die Rolle des einzigen Freundes ein, verteidigen Tapfer die Protagonisten oder helfen mit ihrer Supernase Fährten aufzuspüren. Ganz wie im Survival-Horror-Computerspiel «Rule of Rose»: Der Labrador Brown hilft der süssen Jennifer in dem gottverlassenen Kinderheim gegen herumkriechende Kinderwesen zu kämpfen.

Geradeso ist Yuri aus «Shadow Hearts»
heilfroh, eine Meisterin der Schleichkunst wie Blanca an seiner Seite zu haben. Loyalität herrscht ebenfalls in «Fallout»: Dogmeat der Wolfshund hält Lone Wanderer den Rücken frei. Dafür muss Lone Dogmeat gut achtgeben – für den Wolfshund gibt es im Spiel nur ein Leben. Ein treuer Gefährte gibt es auch in «Fable 2». Der Hund hilft dem Spieler sich mit der Stadt Albion zu binden und unterstützt ihn beim Lösen von Aufgaben, wie Objekte zu finden. Die Wahl liegt beim Spieler, ob daraus ein Fleischwolf oder ein Schosshündchen wird, denn die Moral des Hundes ändert sich mit der Moral des Herrchens – ganz nach dem Sprichwort «wie das Herrchen so der Hund».

Die Killer

So besitzen Bösewichte beispielsweise die oben genannten Guerilla. Sie hetzen ihre Killermaschinen auf unsere Gamehelden. Der feuerspeiende Zerberus in «God of War» macht Kratos das Leben zur Hölle und die zähnefletschenden deutschen Schäfer in «Call of Duty 4», drohen den alliierten Soldaten mit dem Gnadenbiss. Die mutierten blutrünstigen Viecher in «Silent Hill» lassen dem Spieler das Blut in den Adern gefrieren und die Dobermannhunde in «Resident Evil» sind keinen Deut besser.

Wie dem auch sei: Irgendwie haben wir dennoch Verständnis mit den Killerhunden – sie gehorchen nur ihren Herrchen. Genauso viel Verständnis gibt es für die Prestige-Hunde. Selbstverständlich bekommen sie ihre eigenen Games, wie «Doggie Dash», das Hundespa, oder «Dogz» in dem Fluffi in einer an ihn angepasste Umgebung und mit passendem Spielzeug verwöhnt wird – Tamagochi lässt grüssen.

Im Fell des Freundes

Die Hundeliebe geht sogar über Hundespa hinaus: In «Okami» schlüpft der Spieler selber ins Fell und steuert die Wölfin Amaterasu durch die bunte Welt um sie von dem Dämon Orochi zu befreien. In «Dead to Rights» kann als Jack Slate und als sein Polizeihund Shadow gespielt werden. Mit der Schnuppernase von Shadow können Bomben aufgespürt werden.

Doch egal ob Buddy, Kampftöle oder Taschenhund, der Game-Kosmos ist voll mit vierbeinigen Freunden und Feinden. Noch mehr Games mit Vierbeinern gibt es in der Diashow zu sehen.

Veröffentlicht auf 20min.ch am 12. August 2013: http://www.20min.ch/digital/games/story/18312297

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