Durch Pilates zurück zum Wohlfühlen

Pilates für den Rücken

Um dieses Schriftstück lesen zu können, kauft die GlücksPost Ausgabe vom 22. August 2013!

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Aw… mein erster Printartikel. 🙂

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Frau stolz – Hockey-Star entsetzt

Frau stolz – Hockey-Star entsetzt

Veröffentlicht auf 20min.ch am 29. Juli 2013: http://www.20min.ch/digital/games/story/22584556

von Julienne Stucki – Unsere Gameredaktorin fordert Eishockey-Star Roman Josi im Videospiel «NHL 14» heraus – und erfährt am eigenen Leib, dass zocken mit Josi kein Zuckerschlecken ist.

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Gameredaktorin Julienne Stucki und NHL-Star Roman Josi duellieren sich im neuen «NHL 14». (Bild: Roger Sieber)
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EA Sports präsentiert das brandneue «NHL 14» im passenden Ambiente – in einem Hockeycamp für lernbegierige Kids. Dabei spielt der Hockeyaner Roman Josi eine grosse Rolle: Er ziert das Titelbild des neuen Hockeyspiels «NHL 14».Die eine Seite Josis ist bekannt: Ihn zeichnet seine Höflichkeit aus. Beim Anspielen ist er zurückhaltend, gewährt den Heimvorteil und nur den Medien zuliebe würde er die Nashville Predators wählen, die nordamerikanische Mannschaft, bei der er seit 2010 Verteidiger ist. Auf die Frage wie lange er schon «NHL» zockt, entgegnet er, dass er es schon als kleiner Junge gespielt habe und fragt mich mit einer Selbstverständlichkeit: «Das spielt doch jeder Bub, oder etwa nicht?». Da ich diese Frage nicht mit voller Überzeugung bejahen kann, grinsen beide, was dem Match auf dem Bildschirm die nötige Lockerheit bringt.
«Unglaublich, wie realistisch das ist!»
Der Ehrgeiz des NHL-Stars ist deutlich spürbar. Er gewinnt jedes Bully, setzt mich vollends unter Druck und versucht ein «Buebetrickli» nach dem anderen. Nach knapp zehn Spielminuten ist es soweit: Mit einem gezogenen Schuss führt er die Boston Bruins zum 1:0. Sichtlich erleichtert ist er, denn gegen eine Frau nicht zu führen – und wenn man zudem noch vom Fach ist – lässt kein Mann auf sich sitzen. Weiter vom Ehrgeiz getrieben, will er die neuen Möglichkeiten wie die verbesserte Körpertäuschung in den Griff bekommen.Genau so heiss ist er auf die Third-Person-Präsentation des Faustkampfes. Von ihm darauf hingewiesen, drücke ich den Y-Button, um in den Kampfmodus zu gehen. Beide schauen wir gebannt, was passiert und wie realistisch die Prügelei tatsächlich ist. Auch hier ist er ein Könner und schmettert
mich bitterlich auf das kühle Weiss. Verblüfft meint Josi: «Unglaublich wie realistisch die Schlägerei und die Verletzungen sind. Ich denke immer, dass es nicht noch realistischer geht.»

Am liebsten mit den Red Wings

Im weiteren Verlauf des Matches versuche ich krampfhaft einen Topf zu schiessen, er eine perfekte Körpertäuschung zu machen. Dabei erzählt er, dass er nie gedacht habe, jemals als Spieler im Klassiker «NHL» zu sein. Seine Erfolge sind ihm nicht in den Kopf gestiegen und passend zu Josis bescheidener Art, spielt er kaum mit seinem Alter Ego. Ebenso wählt er nicht die Nashville Predators. Wenn er «NHL» spielt, dann mit Freunden. «Wir wählen die Teams immer nach Zufall», sagt er. Auf die Frage, mit welchem Team er am liebsten Spiele, antwortet er mit einem strahlenden Lachen: «Detroit Red Wings, die sind einfach stark!»

Stark läuft es derzeit ebenfalls auf der Bildfläche. Die eingeübten Körpertäuschungen wachsen allmählich zu brauchbaren Spielzügen heran. Seine volle Konzentration auf die perfekte Körpertäuschung nutze ich, um die Scheibe in das gegnerische Drittel zu befördern. Ein Slapshot meinerseits löst das rote Licht aus. Neuer Spielstand: 1:1 – Frau stolz, Hockeyspieler entsetzt.

Die Phase des Triumphs hält aber nicht lange an. Das Glück steht auf Josis Seite, denn das System stürzt eine gefühlte Sekunde nach dem Ausgleich ab. Das Schicksal entscheidet, den heissen Kampf frühzeitig zu beenden. Beim Vorschlag sich auf den Endspielstand 1:1 zu einigen, winkt er ab und meint: «das 1:1 hat ja niemand gesehen». Der anfänglich zuvorkommende Gentleman – welcher der Dame den Heimvorteil lässt – löst sich mit dem kämpferischen Hockeyspieler ab.

Veröffentlicht auf 20min.ch am 29. Juli 2013: http://www.20min.ch/digital/games/story/22584556

Diese Games sind auf den Hund gekommen

von Julienne Stucki – Ob niedlich, sabbernd oder kläffend: Hunde sind in unserem Alltag überall. Sogar in Games haben sie Platz genommen. Wir stellen tödliche und rettende Hunde in Games vor.

Bildstrecke im Grossformat »

Sei es der Katzenjäger, die doofe Töle des Nachbarn oder der hyperaktive Stöckchenschlepper: Hunde gehören in unsere Welt wie der Hopfen ins Bier. Die Pelzviecher sind in diversen Ausführungen erhältlich: Den Guerilla gibt es ab Kniehöhe bis zur Grösse eines Kalbes – praktisch, um eine Schutzmauer um sich zu errichten. Dann der Prestige-Hund: Er ist im Taschenformat erhältlich und wird gerne parfümiert und mit pinkem Halsband geschmückt. Oder Buddy, der Durchschnittshund: Ohne viele Worte versteht er Herrchen, der vielmehr sein Kumpel ist – sie gehen durch Dick und Dünn.

Hier liegt der Hund begraben

Hunde markieren heute selbst das Reich der Videogames: In Spielen nehmen sie oft die Rolle des einzigen Freundes ein, verteidigen Tapfer die Protagonisten oder helfen mit ihrer Supernase Fährten aufzuspüren. Ganz wie im Survival-Horror-Computerspiel «Rule of Rose»: Der Labrador Brown hilft der süssen Jennifer in dem gottverlassenen Kinderheim gegen herumkriechende Kinderwesen zu kämpfen.

Geradeso ist Yuri aus «Shadow Hearts»
heilfroh, eine Meisterin der Schleichkunst wie Blanca an seiner Seite zu haben. Loyalität herrscht ebenfalls in «Fallout»: Dogmeat der Wolfshund hält Lone Wanderer den Rücken frei. Dafür muss Lone Dogmeat gut achtgeben – für den Wolfshund gibt es im Spiel nur ein Leben. Ein treuer Gefährte gibt es auch in «Fable 2». Der Hund hilft dem Spieler sich mit der Stadt Albion zu binden und unterstützt ihn beim Lösen von Aufgaben, wie Objekte zu finden. Die Wahl liegt beim Spieler, ob daraus ein Fleischwolf oder ein Schosshündchen wird, denn die Moral des Hundes ändert sich mit der Moral des Herrchens – ganz nach dem Sprichwort «wie das Herrchen so der Hund».

Die Killer

So besitzen Bösewichte beispielsweise die oben genannten Guerilla. Sie hetzen ihre Killermaschinen auf unsere Gamehelden. Der feuerspeiende Zerberus in «God of War» macht Kratos das Leben zur Hölle und die zähnefletschenden deutschen Schäfer in «Call of Duty 4», drohen den alliierten Soldaten mit dem Gnadenbiss. Die mutierten blutrünstigen Viecher in «Silent Hill» lassen dem Spieler das Blut in den Adern gefrieren und die Dobermannhunde in «Resident Evil» sind keinen Deut besser.

Wie dem auch sei: Irgendwie haben wir dennoch Verständnis mit den Killerhunden – sie gehorchen nur ihren Herrchen. Genauso viel Verständnis gibt es für die Prestige-Hunde. Selbstverständlich bekommen sie ihre eigenen Games, wie «Doggie Dash», das Hundespa, oder «Dogz» in dem Fluffi in einer an ihn angepasste Umgebung und mit passendem Spielzeug verwöhnt wird – Tamagochi lässt grüssen.

Im Fell des Freundes

Die Hundeliebe geht sogar über Hundespa hinaus: In «Okami» schlüpft der Spieler selber ins Fell und steuert die Wölfin Amaterasu durch die bunte Welt um sie von dem Dämon Orochi zu befreien. In «Dead to Rights» kann als Jack Slate und als sein Polizeihund Shadow gespielt werden. Mit der Schnuppernase von Shadow können Bomben aufgespürt werden.

Doch egal ob Buddy, Kampftöle oder Taschenhund, der Game-Kosmos ist voll mit vierbeinigen Freunden und Feinden. Noch mehr Games mit Vierbeinern gibt es in der Diashow zu sehen.

Veröffentlicht auf 20min.ch am 12. August 2013: http://www.20min.ch/digital/games/story/18312297

So planen Sie den perfekten Zocker-Tag

von Julienne Stucki – Nichts geht über einen gemütlichen Tag im Bett mit nichts tun ausser zocken. Wir zeigen Ihnen, wie Sie auch längere Zeit ohne Pizzakrümel und Poposchmerzen überstehen.

Sonntagmorgen. Der erste Blick nach draussen — Regen. Dieser Anblick lässt die meisten zurück ins Kissen sacken. Mit gutem Gewissen darf an diesem arbeitsfreien Tag ein Game-Day einberufen werden. Und zwar im Bett. Das Kissen aufgeschüttelt und bewaffnet mit dem Gamepad oder der Playstation Vita (PS Vita) kann es losgehen. Doch schon bald folgt die Ernüchterung: Kaum eine Stunde gezockt, wird das Bett zur Falle. Der Hintern ist halb taub, der Hunger macht sich bemerkbar und weit und breit gibts nichts zu futtern.

Proviant im Bunker

Um das zu verhindern, sollte der Spieltag in der Kiste gut vorbereitet sein. Das Survival-Kit will ordentlich gepackt sein, denn das Ziel ist, so selten wie möglich die warme Höhle verlassen zu müssen.

Dazu gehört Proviant, um das auf Hochtouren arbeitende Gehirn mit Energie zu versorgen. Erster Menüpunkt: Schnell gemachtes Rührei zum Frühstück — Eier haben schliesslich die meisten Spieler. Zum Znüni gibts Chips und für das Mittagessen wird der Pizzakurier beauftragt. Extra-Tipp: gleich zwei Mahlzeiten bestellen, dann muss der Pizzaflitzer nur einmal anbrausen. Den Caesar Salad gibts dann zum Znacht. Richtig gelesen: Salat. Wir achten auf die Linie. Und der Salat hat einen weiteren Vorteil: Ein zusätzliches Aufstehen, um eine warme Mahlzeit zuzubereiten, kann vermieden werden. Allen Kalorien zum Trotz kann das Menü mit Naschereien verfeinert werden.

Nicht vergessen werden darf die Flüssigkeitszufuhr — wir wollen keine Dehydrierung riskieren. Der Gang aufs stille Örtchen ist ohnehin nicht zu vermeiden. Extra-Tipp für aufstehfaule Toiletten-Gänger: Am Getränk nur nippen, es nicht runterstürzen.

Fräulein Paula ist stets zu Diensten

Liebhaber des schwarzen Goldes installieren am besten eine Kaffeemaschine direkt neben dem Bett. Wo ein Verlängerungskabel zum Einsatz kommt, kann dieses gleich mit einer Steckerleiste ausgestattet werden, um die Ladestation der Nintendo 3DS oder der PS Vita anzudocken. Um die Knabbereien oder die Tastatur zu platzieren, empfiehlt sich der «Betttisch» als perfekter Untersatz (siehe Bildstrecke).

Zur Steigerung des Sitzkomforts werden mehrere Kissen an Lenden, Brust und Nacken platziert sowie unter den Armen gestapelt. Einfacher gehts mit «Patchpaula». Nein, sie ist keine hübsche Blondine, sondern ein flexibles Polster für iPads, das ebenso für die PS Vita oder Nintendo 3DS eingesetzt werden kann. Eine Nackenrolle kann zu einem Sitzring umfunktioniert werden und garantiert einen schmerzfreien Popo. Nun steht dem Game-Day nichts mehr im Wege.

Die ersten paar Stunden vergehen wie im Flug, besonders wenn einen ein fesselndes Rollenspiel in den Bann zieht. Nun ist es wichtig, die unvermeidlichen Pinkelpausen gleichzeitig als rasche Auflockerung zu nutzen. Dann gehts in der Schlummerkiste weiter, bis sich nach der Mittagspizza das nächste Problem anbahnt: Krümel im Bett und auf der Tastatur.

Kampf dem Krümelmonster

Ein Ministaubsauger mit USB-Anschluss oder eine Kleiderrolle sind die Problemlöser. Hat man den Krümeln den Garaus gemacht, geht der Spass weiter. Natürlich muss nicht der ganze Tag im Sitzen verbracht werden. Tadellose Sicht für Liegende ermöglicht die «Liegebrille», die den Blickwinkel um bis zu 90 Grad dreht.

In dieser Position ist es auch erlaubt einzudösen. Denn wenn der Tag sich langsam dem Ende zu neigt und der Bettdaddler langsam einschlummert, kann der Spieletag im Bett als gelungen bezeichnet werden.

Veröffentlicht auf 20min.ch am 01. September 2013: http://www.20min.ch/digital/games/story/So-planen-Sie-den-perfekten-Zocker-Tag-17256146#